Warning: Undefined array key "jahr" in /home/httpd/vhosts/apd.media/httpdocs/php/lib/APD/repository/NewsgroupRepository.php on line 40 APD - APD-INFORMATIONEN 02/2026 - MÄRZ 2026 (Adventistischer Pressedienst)

APD-INFORMATIONEN 02/2026 - MÄRZ 2026

Das Bild zum diesjährigen Weltgebetstag trägt den Titel „Rest for the Weary“ und stammt von der nigerianischen Künstlerin Gift A Foto: © World Day of Prayer International Committee, Inc.

Weltgebetstag der Frauen am 6. März

Winterthur / Schweiz | 05.03.2026 | APD | International

Am 6. März findet in über 150 Ländern der Weltgebetstag der Frauen statt. Unter dem diesjährigen Motto „Kommt! Bringt eure Last.“ haben Frauen aus Nigeria Texte geschrieben und Musikbeiträge geschickt, die für die Liturgie des Tages verwendet werden.

Nigeria ist ein Land der Superlative. Über 230 Millionen Menschen leben dort, in über 250 Ethnien und mit mehr als 500 Sprachen. Doch das Zusammenleben sei auch geprägt von blutigen Konflikten. Im Norden terrorisieren islamistische Milizen christliche, aber auch muslimische Orte. Anschläge gegen die Zivilbevölkerung bestimmen die Schlagzeilen. Die Kriminalitätsrate sei sehr hoch, Raubüberfälle und Entführungen seien allgegenwärtig, heisst es in einer Pressemitteilung des Weltgebetstags der Frauen. Nigeria sei das wirtschaftlich stärkste Land Afrikas und reich an Bodenschätzen, aber nur wenige Menschen profitierten davon. In den Grossstädten boome die kreative Kulturszene. Gleichzeitig seien viele junge Leute ohne Perspektive. Zum diesjährigen Weltgebetstag wollen Frauen aus Nigeria ihr Land mit all seiner Vielfalt und seinen Gegensätzen den Teilnehmenden der Gebetsveranstaltungen weltweit näherbringen.

Über das Motto „Kommt! Bringt eure Last“
Das Motto der Weltgebetstags-Liturgie 2026 erinnert an die Einladung von Jesus im Matthäusevangelium. Das Bildmotiv dazu hat die nigerianische Künstlerin Gift Amarachi Ottah geschaffen. Auf dem Bild sind drei Frauen der grössten Ethnien Igbo, Haussa und Yoruba zu sehen. Im Hintergrund tragen Frauen Lasten auf dem Kopf, wie es in Nigeria üblich ist. Aber es gibt für die nigerianischen Frauen auch unsichtbare Lasten wie Armut und Gewalt, auf die der Weltgebetstag aufmerksam macht.

Solidarität und Hoffnung
Trotz der grossen Herausforderungen bewahren viele Menschen ihre Hoffnung und ihr Vertrauen in Gott. Über diese Hoffnung berichten christliche Frauen aus Nigeria – vom Glauben inmitten der Angst und von der Kraft, selbst unter schwersten Bedingungen durchzuhalten und weiterzumachen – in Gebeten, Liedern und berührenden Lebensgeschichten.

Über den Weltgebetstag der Frauen
Der Weltgebetstag ist die grösste ökumenische Basisbewegung christlicher Frauen weltweit. Die Liturgie wird jedes Jahr von einem anderen Land vorbereitet. Allein in Deutschland nehmen jährlich rund 800.000 Menschen an den multilateralen ökumenischen Gottesdiensten teil, die sich als Gebetskette rund um den Globus verstehen; weltweit sind es geschätzt mehrere Millionen. In der Schweiz beteiligen sich zudem rund 700 Kirchgemeinden am Weltgebetstag.

Teilnehmende kommen aus römisch-katholischen, evangelischen oder freikirchlichen Frauengruppen, Frauenverbänden und Gemeinden wie Mennoniten, Herrnhuter Brüdergemeine, Baptisten und Methodisten, oder sie gehören zur alt-katholischen, zur orthodoxen Kirche bzw. zur Heilsarmee. Die Gottesdienste werden in Kirchen oder Gemeindehäusern gefeiert, in Senioren- und Pflegeeinrichtungen, Kitas und Schulen, im Freien oder auch online.

Die Idee eines Frauen-Gebetstags nahm bereits 1887 in den USA und Kanada ihren Anfang. Der erste internationale Gebetstag wurde 1927 gefeiert. In der Schweiz wird der Weltgebetstag seit 1936 begangen und feiert 2026 sein 90‑jähriges Jubiläum.

Die zentrale Idee des Weltgebetstags ist „informiert beten und betend handeln“. Deshalb fördert der deutsche Weltgebetstag zurzeit über 100 Projekte in Afrika, Lateinamerika, Asien und dem Nahen Osten, um die Lebenssituation von Mädchen und Frauen zu verbessern und Gleichberechtigung zu fördern. Die Projekte und die Arbeit des deutschen Komitees finanzieren sich durch Spenden und die Kollekten der Weltgebetstags-Gottesdienste.
Weiterführende Informationen und Materialien finden sich unter https://wgt.ch/

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Bibelquiz-Moderator René Walter. Foto: © Hope Media Europe e.V.

Hope TV startet neue Staffel des Bibelquiz und sucht Kandidaten

Alsbach-Hähnlein bei Darmstadt / DE | 05.03.2026 | APD | Medien

Im Oktober 2023 startete Hope TV eine Quizshow zur Bibel, von der inzwischen mehrere Staffeln produziert und ausgestrahlt wurden. Für eine neue Staffel werden jetzt Kandidaten gesucht.

Das Bibelquiz auf Hope TV geht in eine neue Runde. Für die kommende Staffel werden Kandidatinnen und Kandidaten gesucht, die Freude an der Bibel haben und Teil der Sendung werden möchten. Die Produktion beginnt im August, die wöchentliche Ausstrahlung ist für Oktober geplant. Darüber informierte Hope TV in einer Pressemitteilung.

Das Format verbindet klassische Quiz-Elemente und Gespräche über den Glauben der Kandidaten. In mehreren Spielrunden stellen sich jeweils zwei Teilnehmende Fragen rund um die Bibel. Dabei gehe es nicht ausschließlich um Detailwissen oder Spezialkenntnisse. Zwischen den Spielrunden sprechen die Kandidaten darüber, welche Rolle die Bibel in ihrem Leben spielt und wie sie ihren Glauben im Alltag gestalten. Jeder der Freude am Lesen der Bibel hat, sei ausdrücklich eingeladen, sich zu bewerben.

Für die kommende Staffel wurde auch eine Neuerung angekündigt: In jeder Sendung wird es einen Gewinner geben. Der Preis ist eine limitierte Sonderausgabe der Elberfelder Studienbibel mit umfassendem Bibelkommentar, hochwertigen Grafiken, Goldschnitt und Ledereinband. Sie wird von Gerth Medien zur Verfügung gestellt.
Mit der neuen Staffel möchte Hope TV zeigen, dass die Bibel auch heute lebendig ist und Menschen aller Generationen Lebenssinn und Hoffnung vermittelt. Interessierte aus dem deutschsprachigen Raum können sich ab sofort bewerben, so Hope TV.

Weitere Informationen, die bisherigen Folgen der Sendung und Kandidatenbewerbungen unter: https://hopetv.de/sendungen/das-bibelquiz

Über Hope TV
Hope TV ist der Fernsehsender des Medienzentrums Hope Media Europe e.V. Er ist ein religiöser, christlicher Sparten-Sender mit den Schwerpunkten Information, Lebenshilfe, Kultur und Musik. Die Hauptthemen sind Glaube, Familie, Bildung, Gesundheit, Sicherheit und Umwelt. Der TV-Sender gehört zur internationalen Senderfamilie Hope Channel, die 2003 von der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten in den USA gegründet wurde und aus mehr als 83 Sendern weltweit besteht.
Die Vision von Hope TV ist es, Menschen neue Perspektiven für ein erfülltes, glückliches und hoffnungsvolles Leben zu eröffnen, persönliches Wachstum zu fördern und christliche Werte zu vermitteln. Hope TV lädt Menschen dazu ein, die Bibel und den christlichen Glauben kennenzulernen, und begleitet sie dabei unabhängig von Nationalität, Kultur, Sprache, Geschlecht oder Glaubensüberzeugung. Weitere Informationen gibt es unter https://hopetv.de/

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Reinhard Schwab bei seiner Predigt. Foto: © Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten Schweiz

«Zäme verwurzlet – gmeinsam wachse»

Winterthur / Schweiz | 25.03.2026 | APD | Schweiz

Rund 800 Besucher vor Ort, 200 Livestream Teilnehmende sowie 200 Kinder und Jugendliche nahmen an der 123. Jahreskonferenz der Adventisten in der Deutschschweiz in der Parkarena Winterthur teil. Die Veranstaltung stand im Zeichen des 125 Jahr Jubiläums.

Das Jubiläum prägte sowohl das Programm als auch verschiedene Aktionen in den Pausen. Das Programm des ganzen Tages wurde simultan in mehreren Sprachen übersetzt. Die Kinder wurden in einem altersgerechten Programm den ganzen Tag betreut.

125 Jahre Adventisten in der Deutschschweiz
Der Tag begann mit einem besonderen Bibelgespräch: Pastor Fabian Looser Grönroos führte gemeinsam mit ehemaligen Vorstehern die Teilnehmenden auf eine Zeitreise durch 125 Jahre Adventgeschichte in der Deutschschweiz. Dabei beleuchteten sie frühe Pionierzeiten, rasches Wachstum und den Aufbruchsgeist der Anfangsjahre – ein Rückblick, der verdeutlichte, wie die Adventgemeinde in der Deutschschweiz geprägt und aufgebaut wurde.

Im anschliessenden Gottesdienst sprach Reinhard Schwab, Vorsteher der Österreichischen Union, zum Thema «Vom Stamm zum Leben – Warum Recht haben nicht ausreicht».
Er stellte das Bild eines Baumes ins Zentrum:

Die Wurzeln stehen für die enge Verbindung zu Gott und die geistliche Grundlage des Glaubens.
Der Stamm symbolisiert die biblischen Lehren, die Orientierung und Stabilität geben.
Die Äste repräsentieren das aktive, sichtbare Glaubensleben: Innovation, Pioniergeist, missionarisches Wirken und die Entfaltung neuer Ideen, aus denen Früchte entstehen.

Schwab betonte, dass alle drei Bereiche untrennbar miteinander verbunden sein müssen, damit der «Baum» – und somit die Gemeinde – wächst und lebensfähig bleibt.

Jüngerschaft, Verantwortung und Zukunft
Am Nachmittag setzte Alexander Kampmann, Vizepräsident der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland, drei Schwerpunkte:

Jüngerschaft als Formungsprozess:
Kampmann beschrieb Jüngerschaft als einen Weg, auf dem Menschen – wie Rohdiamanten – Zeit, Begleitung und gemeinsame Erfahrungen brauchen, um geistlich zu reifen und ihre Begabungen zu entdecken.

Wachstum durch Verantwortung:
Er betonte, dass echte Verantwortung entscheidend für persönliches und gemeinschaftliches Wachstum ist. Menschen sollten jeweils dort abgeholt und unterstützt werden, wo sie in ihrer Entwicklung stehen.

Zukunftsfähige Kirche:
Kampmann zeigte an historischen Beispielen der Adventbewegung, dass Kirche besonders dann wächst, wenn sie über den Erhalt bestehender Strukturen hinausgeht und aktiv neue Gemeinschaften aufbaut.

Abgerundet wurde der Nachmittag durch eine Ansprache von Stephan Sigg, Präsident der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten der Deutschschweiz. Er betonte, dass ein Baum nicht aus eigener Kraft wächst – Gott ist der Gärtner und schenkt Boden, Licht und Zeit. Sigg rief dazu auf, sich neu für Jesus begeistern zu lassen und die Hoffnung auf die Wiederkunft Jesu lebendig zu halten.

Heimat als gemeinsame Hoffnung
Den Ausklang der Konferenz gestaltete die angolanische Adventgemeinde Zürich IV mit einem Konzert zum Thema Heimat. In Liedern und Anspielen beschrieb der Chor, der aus verschiedenen Generationen bestand, was Heimat für sie persönlich bedeutet – und erinnerte daran, dass Christinnen und Christen letztlich eine gemeinsame himmlische Heimat verbindet. Das Highlight war ein vorgetragenes Jodelstück, das extra für das Konzert mit einer professionellen Jodlerin eingeübt wurde. Das Konzert bildete einen lebendigen und hoffnungsvollen Abschluss des Jubiläumsfestes.

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