Cover des Jahresberichts 2024 von inforel. © Screenshot: inforel

inforel 2024 - Projektvielfalt und Wechsel in der Geschäftsstelle - Jahresbericht 2024 erschienen

Basel/Schweiz | 02.06.2025 | APD | Schweiz

Im Jahresbericht 2024 des Basler Vereins «inforel – Information Religion» wird laut CBS KULTUR INFO über die laufenden, vielfältigen Projekte und den erfolgreichen Stellenwechsel in der Geschäftsleitung informiert.

Zu den Schwerpunkten des Jahres 2024 zählten: die Organisation und Vernetzung für die «Woche der Religionen beider Basel 2024» im November; die Beobachtung und Begleitung des Projekts «Speak Up! Videoprojekt für Jugendliche gegen Juden- und Muslimfeindschaft». Das Projekt soll dauerhaft gefördert und zu den sozialen Einrichtungen der Region gebracht werden. Die bisherigen Projektträger, die Basler Muslim Kommission, die Israelitische Gemeinde Basel und der «Runde Tisch der Religionen beider Basel» betrauten inforel mit der Aufgabe, die Idee von «Speak Up!» zu übernehmen und weiterzuentwickeln. Im vergangenen Jahr beschäftigte sich inforel ferner in einem Forschungsprojekt mit der Frage, ob die säkulare Sozialarbeit in der Region Basel Berührungsängste oder Sensibilität zum Themenbereich Religion und Religiosität aufweist. Daraus entstand die Publikation «Über Religion sprechen! Im Kontext von Beratung und Begleitung», welche die Erfahrungen von 10 Basler Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter in den Blick nimmt. Das Heft entstand in Kooperation mit Fachstelle Integration und Antirassismus Basel-Stadt, der Berner Fachhochschule und dem reformierten Pfarramt für weltweite Kirche BS/BL.

Projektaufträge der Universität Basel
Auch die Universität Basel beauftragte inforel im Berichtsjahr mit drei Projekten: Zum einen wurde ein Praktikumstag für Studierende der Religionswissenschaften durchgeführt, darauf ein vierstündiger Stadtspaziergang für ein Blockseminar mit Studierenden aus Basel (Christliche Theologie) und Berlin (Islamische Theologie). Grundlage war der inforel-Audioguide «Sound of Religion», welcher durch ein Seminar mit Studentinnen und Studenten der Theologie, Religionswissenschaften und Jüdischen Studien zusammen mit «Radio X» erweitert wurde. Der neue Audioguide 2025 macht Religionsgemeinschaften der städtischen Peripherie hör- und erlebbar.

Wechsel in der Geschäftsstelle
Die langjährige Stellenleiterin Karima Zehnder beendete nach zehn erfolgreichen Jahren Ende Dezember 2024 ihre inforel-Tätigkeit, und wandte sich neuen beruflichen Herausforderungen zu. Die bisherige wissenschaftliche Mitarbeiterin Swantje Liebs übernahm am 1. Januar 2025 die inforel-Fachstelle.

Online-Datenbank zu Religionsgemeinschaften und religiösen Institutionen im Raum Basel
Herzstück von inforel bildet nach wie vor die Online-Datenbank zu Religionsgemeinschaften und religiösen Institutionen im Raum Basel. Die laufende Datenbankführung ist laut CBS KULTUR INFO eine aufwändige ethnografische Religionsforschung. Inforel beobachtet und dokumentiert die religiösen Praktiken, Symbole und Gemeinschaften in ihrem spezifischen sozialen und kulturellen Kontext im Raum Basel. Neben der Aktualisierung der Eintragungen zählen auch Besuche bei den Religionsgemeinschaften. Der Zugang zur Datenbank findet man unter:
https://www.inforel.ch/wissen/portraets-der-religionscommunity

Ergebnisrechnung
Die Ergebnisrechnung des Vereins für 2024 schloss mit einem Verlust von CHF 1'675.50, was vor allem mit dem gestiegenen Aufwand für Projekte und Personal zusammenhängt. Da inforel ihr finanzielles «Fundament» auf verschiedene fördernde Institutionen (Kantonalkirchen und Stiftungen) sowie Unterstützende (Kirchengemeinden) aufbaut, ist die Präsidentin Monika Hungerbühler zuversichtlich, dass inforel 2025 wieder mit einer positiven Ertragsrechnung rechnen darf.

Zum Jahresbericht 2024 von inforel:
https://www.inforel.ch/dateien/bilder/24-inforel-jahresbericht-bilanz.pdf

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